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Sommerreifen im Winter? Das kann teuer werden!

Bußgelder bei Eis und Schnee: So teuer wird Faulheit bestraft

Geschrieben von Che Fe am in Aktuelles, Reifen-Müller News

Sommerreifen im Winter? Das kann teuer werden!

Sommerreifen im Winter? Das kann teuer werden!

Wenn es draußen kalt wird und sich die ersten Schneefälle und Nachtfröste andeuten, drängt die Zeit: Spätestens dann sollten die Sommerreifen gegen die passende Winterbereifung ausgewechselt werden. Wer bei Schnee und Eis mit den falschen Reifen erwischt wird, muss zahlen – das gilt zwar insbesondere, aber nicht nur im Falle eines Unfalls. Doch der Verzicht auf Winterreifen ist nicht der einzige Fehler, den Autofahrer im Winter machen können und der vom Gesetzgeber teuer bestraft wird.

Ohne die passende Vorbereitung geht es nicht

Der Winter stellt an Autofahrer und deren Fahrzeuge teils hohe Anforderungen. Kälte, Nässe und rutschige Fahrbahnen stellen ein erhöhtes Unfallrisiko dar. Wer auch in der kalten Jahreszeit mit dem Pkw unterwegs ist, sollte diesen entsprechend ausstatten – nicht nur im Sinne der Sicherheit, sondern auch, weil der Gesetzgeber ansonsten empfindliche Strafen verhängt. Autofahrer, die in den Wintermonaten mit Sommerreifen angetroffen werden, müssen mit einem Bußgeld von 60 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es mit unpassender Bereifung zu einem Unfall oder der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, wird es noch teurer; außerdem kann der Versicherungsschutz gefährdet sein. Übrigens kann in diesem Fall nicht nur der Fahrer, sondern auch der Fahrzeughalter polizeilich belangt werden.

Freie Sicht ist Pflicht in der Winterzeit

Besonders im Winter kommt es nicht selten zu Sichtbehinderungen während der Fahrt. Gründe dafür können Nebel, Regen, Schneefall oder zugefrorene Scheiben sein. Wer denkt, es genügt, ein kleines Guckloch auf der Windschutzscheibe freizukratzen, der irrt: 10 Euro werden fällig, wenn die Polizei darauf aufmerksam wird. Zudem sind Autofahrer aufgefordert, alle Scheiben möglichst von Schnee und Eis zu befreien. Das gilt übrigens auch für Scheinwerfer, Blinker und Rückleuchte. Fahren ohne Abblendlicht bei schlechter Sicht kostet zwischen 25 Euro (innerorts) und 60 Euro (außerorts). Außerdem gibt es einen Punkt in Flensburg.

Schnee auf dem Dach? Keine gute Idee!

Nicht selten lassen Autofahrer den Motor ihres geparkten Fahrzeugs einfach so lange laufen, bis Schnee und Eis weggetaut sind. Diese Umweltsünde kostet im Zweifelfall 10 Euro – vergleichsweise günstig dafür, dass viele Schadstoffe unnötigerweise in die Luft gelangen. Ein nur geringes Bußgeld wird auch für verschneite und unleserliche Kennzeichen fällig: Hier sind es nur 5 Euro, die bezahlt werden müssen, wenn die Polizei darauf aufmerksam wird. Deutlich teurer wird es aber für Autofahrer, die mit einem schneebedeckten Fahrzeugdach unterwegs sind: 30 Euro kostet dieses Fehlverhalten, weil damit auch ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko für andere Verkehrsteilnehmer einhergeht.

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