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E-Mobilität: Umweltschonend auf Achse

Geschrieben von Reifen Mueller Team am in Reifen-Müller News

E-MobilitätViele Menschen setzen in Sachen Mobilität auf das eigene Auto. Für die Umwelt ist dieser nicht abreißende Trend allerdings wegen des Schadstoffausstoßes nicht sehr umweltverträglich – zumindest dann, wenn Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel verwendet werden. Elektrofahrzeuge versprechen Abhilfe und einen umweltschonenden Transport im Sinne einer Zukunft auf Basis erneuerbarer Energien. Aber was genau ist E-Mobilität beim Auto eigentlich und welche weiteren Vorteile bietet das Konzept?

E-Mobility: Strom aus der Steckdose anstatt Benzin und Diesel

Bereits im 19. Jahrhundert machten Elektrolokomotiven den Anfang und leiteten das Zeitalter der Elektromobilität ein. Es dauerte aber bis in die 1990er Jahre, bis der Elektroantrieb auch Einzug in den Pkw-Markt hielt. Das erste Fahrzeug in diesem Zusammenhang war der Toyota Prius, ein Hybridkraftfahrzeug, das sowohl mit regulärem Kraftstoff als auch mit Elektrizität betrieben werden konnte. In den nächsten Jahren wurden immer mehr Hybride als auch reine Elektrofahrzeuge entwickelt und vertrieben. Statistiken zufolge wurden bis zum Jahr 2014 weltweit etwa 400.000 E-Fahrzeuge verkauft, ein großer Teil davon allein im Jahr 2013. Die Akzeptanz unter den Autofahrern steigt also nach einer etwas schweren Anlaufphase weiter an.

Umweltschonend und wirtschaftlich: Elektromobilität

Gegenüber herkömmlichen Verbrennerfahrzeugen erweisen sich Elektrofahrzeuge als schonend für die Umwelt und auch volkswirtschaftlich vorteilhaft. Das Prinzip der E-Mobilität ist ein Altbekanntes: Anstelle eines Verbrennungsmotors verfügen die entsprechenden Fahrzeuge über einen Elektromotor sowie einen Akku, der an einer geeigneten Tankstelle über einen entsprechenden Stecker aufgeladen wird. Wer sich dabei an das Aufladen von Smartphone & Co. an der heimischen Steckdose erinnert fühlt, liegt damit gar nicht so falsch: Tatsächlich können Elektrofahrzeuge mit dem passenden Kabel auch an jeder regulären Steckdose aufgeladen werden. Nur ist die Ladezeit deutlich länger als einer entsprechenden e-Zapfsäule. Der Betrieb des Fahrzeugs gestaltet sich vollständig abgasfrei. Schadstoffemissionen gehören damit der Vergangenheit an. Auch der Fahrkomfort fällt im Bereich E-Mobilität sehr hoch aus, da Elektromotoren überaus geräuscharm betrieben werden. Der Antrieb präsentiert sich im direkten Vergleich sehr verschleißarm – das führt zu geringeren Wartungskosten und einer allgemein längeren Lebensdauer. Einzig die Reichweite der Elektrofahrzeuge, von durchschnittlich 200 km und/oder weniger, macht den Ingenieuren noch sehr zu schaffen. In Folge dessen bleibt derzeit das Stadtgebiet als sinnvoller Wirkungskreis für die Elektrofahrzeuge, da gerade dort der Schadstoffausstoß reduziert werden muss.

E-Mobilität: geförderte Elektromobile für umweltbewusste Autofahrer

In Deutschland steht die Verbreitung von Elektrofahrzeugen im Fokus der Bundesregierung, die im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen will. Zu diesem Zweck gibt es spezielle finanzielle Förderungen und Markteinführungsprämien, um die nur langsame Verbreitung der E-Mobilität anzukurbeln. Beispielsweise müssen Halter von E-Autos zehn Jahre lang keine Steuern dafür bezahlen. Auf jede Neuanschaffung kann zudem ein Bonus von 4.000 € in Anspruch genommen werden. Das gleicht die noch immer höheren Anschaffungspreise gegenüber Benzinern und Dieselfahrzeugen wieder aus und macht E-Mobilität attraktiver für Einsteiger.

Wer längere Strecken mit dem Elektrofahrzeug fahren möchte, sollte sich über Ladestationen auf dem Weg informieren und am besten auch gleich online bei dem entsprechenden Anbieter anmelden. Das Laden kostet auf 100 km knapp unter 5 €, wenn Sie es zuhause durchführen, abhängig von Ihrem Stromvertrag. Übrigens: Wenn der Akku nach einer Weile in Betrieb nicht mehr mitmacht, wird er oftmals kostenlos ausgetauscht, denn manche Hersteller gewähren eine Garantie von acht Jahren auf die empfindlichen Batterien.