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Wechsel auf Winterreifen: Warum ist es so wichtig?

Geschrieben von Reifen Mueller Team am in Autofahren im Winter, Reifen-Müller News, Sicherheit, Winterreifen

WinterreifenZu Beginn der kalten Jahreszeit steht für Autofahrer auch wieder der Wechsel von der Sommerbereifung auf die Winterreifen an. Nicht selten wird dieser alljährliche Wechsel der Reifen als lästig empfunden, und viele Kfz-Halter fragen sich, ob es wirklich nötig ist, einen Satz Winterreifen anzuschaffen und aufzuziehen. Der Gesetzgeber sagt „Ja“ – das Fahren mit Sommerreifen ist bei Eis und Schnee verboten!

Sommerreifen, adé: Warum Sie auf Winterreifen setzen müssen

Es wäre so schön: Das ganze Jahr mit demselben Satz Reifen unterwegs sein, das wünschen sich viele Autofahrer. Die Realität sieht anders aus: Sobald es draußen kalt wird und friert, sind Winterreifen „angesagt“. Wer denkt, er könnte das Umrüsten vermeiden und einfach mit der Sommerbereifung weiterfahren, der irrt. Pkw müssen vom Gesetzgeber her mit einer passenden Winterbereifung ausgestattet sein, wenn es friert und Eis, Schnee oder Schneematsch auf den Straßen herrschen. Werden Sie bei diesen Witterungsverhältnissen mit Sommerreifen erwischt, drohen bis zu 80 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg sowie negative Auswirkungen auf Kaskoversicherung und Haftpflicht.

Der Grund dafür: Sommerreifen wurden nicht für winterliche Straßen entwickelt und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die härtere Gummimischung, die für Sommerbereifung verwendet wurde, wird bei Minusgraden steinhart und verfügt dann über kaum noch Grip: Unkontrolliertes Rutschen ist dann nicht zu vermeiden. Allein zugunsten Ihrer Sicherheit und der der anderen Teilnehmer im Straßenverkehr ist es dringend anzuraten, auf Winterreifen umzusteigen.

Alpine-Symbol ersetzt bekanntes „M+S“-Zeichen

Wer zur beginnenden Wintersaison die passenden Reifen erwerben möchte, sollte wissen, dass das bislang verwendete „M+S“-Zeichen ab dem 1.1.2018 als Kennzeichnung für Winterbereifung nicht mehr gültig ist. Ab diesem Zeitpunkt müssen neue Reifen mit dem sogenannten Alpine-Symbol (einem Bergpiktogramm mit einer Schneeflocke) ausgezeichnet werden. An diese Pneus werden besondere Anforderungen gestellt, wodurch sich die Sicherheit auf der Straße im Winter erhöhen soll. Bis zum Jahr 2024 gilt aber eine Übergangsfrist, in der Sie Ihre bereits vorhandenen Reifen mit der „M+S“-Kennzeichnung wie gehabt verwendet dürfen.

Winterreifen ist nicht gleich Winterreifen: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie sich fragen, wann es an der Zeit ist, die Winterbereifung aufzuziehen, können Sie sich an der „O-bis-O“-Regel orientieren: Von Oktober bis Ostern sollten die Winterreifen am Fahrzeug vorhanden sein. Hier schreibt der Gesetzgeber keinen festen Zeitraum vor, sondern weist nur darauf hin, dass die Bereifung den Witterungsverhältnissen entsprechen soll. Weisen die Reifen eine Profiltiefe von weniger als 4 mm auf, gilt es, einen neuen Reifensatz zu erwerben. Beim Kauf eines Winterreifensatzes sollten Sie darauf achten, dass der Pneu sowohl auf trockener als auch auf nasser und vereister Fahrbahn einen optimalen Grip aufweist.

Bewertungen des ADAC können hier hilfreiche Anhaltspunkte darstellen: Ein Reifen, der in allen relevanten Kriterien mit „gut“ ausgezeichnet wurde, ist grundsätzlich eine gute Wahl für Ihren Pkw. Auch der Geräuschpegel beim Abrollen und der Verschleiß sollten in die Kaufentscheidung mit einfließen. Auch hier hilft der ADAC mit seinen unabhängigen Tests weiter. Übrigens: Qualitätsreifen kosten naturgemäß mehr als billige und nicht selten minderwertigere Reifen. An dieser Stelle sollten Sie keineswegs am falschen Ende sparen, sondern zugunsten der Sicherheit im Straßenverkehr auf hochwertigere Winterreifen setzen.

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