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Erste Hilfe im Straßenverkehr

Auffrischung im Schnell-Durchgang: Erste Hilfe im Straßenverkehr

Geschrieben von Che Fe am in Aktuelles, Reifen-Müller News

Jeder Autofahrer hofft, dass er nie in diese Lage gerät: Im Straßenverkehr wird man Zeuge von oder gar Beteiligter an einem Unfall. Bis die Rettungskräfte eintreffen, ist es Pflicht, sich schon einmal um eventuelle Verletzte zu kümmern. Liegt der letzte Erste Hilfe-Kurs aber bereits eine Weile zurück, sind viele Verkehrsteilnehmer unsicher, wie sie sich richtig verhalten sollen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Punkte zusammen: Darauf kommt es beim Erste Hilfe-Leisten an!

Erste Hilfe am Straßenrand: Nur keine Panik!

Wer im Straßenverkehr Zeuge eines Unfalls wird, hat die gesetzliche Bürgerpflicht, nach bestem Wissen und Gewissen zu helfen – das sieht Paragraf 323c des Strafgesetzbuchs vor. Kommt es aber tatsächlich zu einer Situation, in der es Verletzte gegeben hat, fällt es nicht immer leicht, ruhig zu bleiben und entsprechend zu handeln. Besonders ungeübte Helfer bekommen oftmals selbst Angst und möchten natürlich auch nichts falsch machen. Der wichtigste Tipp für die Erste Hilfe am Unfallort lautet daher: Ruhe bewahren! Sind noch andere Personen anwesend, kann es helfen, sich einen Zweithelfer dazuzuholen. Allein das kann schon deutlich beruhigen.

Als ersten Schritt verschaffen Sie sich einen Überblick über das Geschehen: Was genau ist passiert? Wie viele Personen sind betroffen? Droht weitere Gefahr etwa durch den Verkehr oder ein Feuer? Dabei sollten Sie Ihre eigene Sicherheit nie außer Acht lassen! Anschließend muss die Unfallstelle abgesichert werden, damit es zu keinerlei Folgeunfällen kommt. Das dazu erforderliche Warndreieck gehört in jedes Auto! Befinden sich Verletzte in einer gefährlichen Position (etwa auf der Straße), sollten diese vorsichtig an einen sicheren Ort am Straßenrand befördert werden. Erst dann wird der Notruf an die deutschlandweite Rufnummer 112 abgesetzt.

So gehen Sie richtig mit verletzten Personen um

Wer Opfer eines Unfalls geworden ist, steht nicht selten unter Schock oder hat Angst. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie die Verletzten ansprechen und so signalisieren, dass sie nicht alleine sind. Außerdem können Sie so herausfinden, ob die betreffende Person bei Bewusstsein und klarem Verstand ist. Ist dies nicht der Fall, muss geprüft werden, ob eventuell Reanimationsmaßnahmen wie Herzmassage oder Mund-zu-Mund-Beatmung erforderlich sind: In diesem Fall befindet sich der Verletzte in Lebensgefahr! Unfallopfer, die bei Bewusstsein sind, können vielleicht bereits Auskunft darüber geben, was geschehen ist und wo es wehtut.

Auch wenn Sie kaum Kenntnisse in Erster Hilfe haben, können Sie erforderliche Erstversorgungen durchführen. Blutungen lassen sich etwa mit einer Kompresse aus dem Erste-Hilfe-Kasten (der ebenfalls in jedes Auto gehört) eindämmen. Sind die Verletzungen nicht lebensbedrohlich, spielt der menschliche Kontakt meist eine größere Rolle als die eigentliche Erste Hilfe.

Notruf absetzen und auf die Rettungskräfte warten

Um den Rettungskräften möglichst schnell viele relevante Informationen zu liefern, sollten Sie beim Notruf die bekannten fünf W-Fragen im Hinterkopf behalten:

• Wo befinden Sie sich?
• Was ist passiert?
• Wie viele verletzte Personen?
• Welche Verletzungen?
• Warten auf Rückfragen!

Wurde der Notruf abgesetzt, können Sie gemeinsam mit Unfallopfern und weiteren Helfern auf das Eintreffen des Krankenwagens und der Polizei warten. Für den Fall der Fälle empfiehlt es sich, regelmäßig einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe zu absolvieren – wer weiß, was er am Unfallort tut, bleibt ruhiger und kann effizienter helfen.

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